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Lacknos Chingwaro wurde im Februar 1980 in Mukaera im Norden Zimbabwes geboren. Er entstammt einer Familie, die sowohl unter den Bildhauern in der Guruve Region als auch in der religiösen Gemeinschaft von Mukaera ein hohes Ansehen genießt.
Im Alter von 12 Jahren begann er, der eigentlich immer Fußballspieler werden wollte, zum Zeitvertreib an den Steinen zu arbeiten. Aus Spaß wurde sehr bald ernst und Lacknos musste Skulpturen verkaufen, um seine Familie zu unterstützen, da sein Vater schwer erkrankte.
1994 schloss er sich der Künstlergemeinschaft Tengenenge an, gab Workshops und gehörte bald zu den Bildhauern des Künstlerdorfes, die ihren Lebensunterhalt alleine mit der Bildhauerei bestreiten konnten. Als nach der Jahrtausendwende die Besitzverhältnisse und die Zuständigkeiten in Tengenenge ständig undurchsichtiger wurden, kehrte er ganz nach Mukaera zurück, wo er auch heute noch lebt und arbeitet.
Lacknos Chingwaro bezeichnet sich selbst als religiösen, zurückhaltenden, fast schüchternen Menschen. Dies spiegelt sich auch in seiner Arbeitsweise wider. Er betrachtet den Rohstein sehr genau, befreit ihn zunächst von Rissen und unerwünschten Materialien, sucht die beste Position für die Basis und lässt sich dann vom Rohstein zur Skulptur führen.
Zu den bevorzugten Motiven von Lacknos gehören Frauen-, Vogel und Tierskulpturen. Seine Inspirationen findet er in seinem alltäglichen Leben und der Natur, die ihm umgibt. |