The Virginia Mukwesha Quintett
Gesang, Mbira, Perkussion, Gitarre, Baß, Schlagzeug

Auch hier ist Mukwesha witzig-charmante Moderatorin und die Mbira das Leadinstument. Eine Rhythmussektion mit Bass und Schlagzeug powert das Trio zu einer gnadenlosen Tanzband auf. Alle Instrumente spielen die mbiratypische Verzahnungstechnik, d.h. sie plazieren sich in die Zwischenräume der Mbiratöne und wirken so wie einziges Instrument. Die einzigartige Rhythmik Zimbabwes in Verknüpfung mit international bekannten Poprhythmen erzeugt unwiderstehliche Tanzmusik:

„Eine dramatische Reise zu den Ursprüngen des Tanzes: Virginia Mukwesha lehrte ihren Zuschauern den Jiti.

Virginia Mukwesha Live in Wernsbach

Was “Dance“ im herkömmlichen Sinne des Wortes einmal bedeutete, weiß Virginia Mukwesha ihrem Publikum auf überwältigend feurige Weise nahezubringen. Die gutaussehende Sängerin mit dem kraftvoll-dunklen Stimmorgan reißt ihr Publikum in einen Strudel von Gefühlen, die in unserer leidenschaftslosen Kultur eher dem Bereich des Unbewußten zugeordnet werden. Hier wird klar, was Dance einst verkörperte: Ekstase ohne “Ecstasy“. Einzige Droge ist hier die Musik, die ohne den Umweg über das Gehirn ihren Weg direkt von den Ohren zu den Beinen nimmt. Demgemäß begannen selbst die eher schüchtern Veranlagten unter den Zuschauern spätestens nach dem zweiten Song ihren Körper im Takt der Musik zu bewegen und zu Ende der Vorstellung war das Publikum zumindest ebenso begeistert wie die Akteure. In den Texten der Jitisongs wird in keiner Hinsicht ein Blatt vor den Mund genommen. Mit ihrer fünfköpfigen Band unternimmt die lebhafte Interpretin das schwierige Unterfangen dem Karlsruher Tollhauspublikum das „Feeling“ des Jiti beizubringen - und es gelingt! Der typische Klang des Jitirhythmus, der Grundlage jedes Songs ist, wird mit den traditionellen Ngoma-Trommeln geformt. Darüber legen sich die herkömmlichen Percussions (Schlagzeug und Baß) sowie die Melodie der E-Gitarre und des Keyboards. Der komplexe afrikanische Rhythmus und der maßlose Eifer der Musiker machen es möglich, daß die Lieder trotz ihrer immensen Länge von mehr als zehn Minuten den Eindruck vermitteln, lediglich die Dauer von landläufigen Pop- und Schlagersongs zu besitzen. ... das aufgewühlte Publikum verlangte enthusiastisch nach Zugabe.“ Badische Neueste Nachrichten/Karlsruhe

“Die heißen Rhythmen Afrikas für mitreißende Vollmondparties mit begeisternder Virginia Mukwesha ... ausgelassene und enorm tanzbare ‘Jiti-Musik’ ... überaus temperamentvolle Sängerin, die über einen wunderschönen, warm timbrierten Alt verfügt.“ Mittelbayerische Zeitung/Regensburg

"Befreiung des Herzens: Sie kam mit fünf tollen Musikern. Ihre dunkle Stimme füllte das Kulturzelt und der schnelle Beat brachte viele zum Tanzen. Spielen, singen, tanzen - jeder kann alles und alle machen es gemeinsam und es war ein großes, kunstvolles Miteinander. Während die Lieder in der Entstehungszeit dem Kampf um Freiheit gewidmet waren, singt Virginia Mukwesha heute mit witzigen und anzüglichen Worten über das Verhältnis von Mann und Frau." HNA/Kassel

„Mukwesha has a deep, mournful voice that is perfectly matched against the sweetness of the delicate harmonising of the backing vocals of her band. Elsewhere, the bass ‘n’ drums bang out an irresistable dance groove. Mukwesha has created a thouroughly modern sound without ever losing sight of the past.“ Dave Knaggs/Folkroots/



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