Zum Einsatz kommen hier Hammer und Spitzmeißel, in manchen Fällen kann auch der sogenannte Chasing-Hammer verwendet werden. Es ist unwesentlich, ob ein Teilnehmer nun schon auf ein Motiv festgelegt ist oder nicht. Mit dem Anlegen der Basis beginnt der körperliche Teil der Arbeit.
Dennoch haftet dieser Arbeit ein gewisser meditativer Charakter an. Sie kann hochgradig entspannend sein und nicht nur auf wundersame Weise den Kopf frei machen, sondern auch die Phantasie anregen. Da man sich über eine längere Zeit und auf eine sehr intensive Art und Weise – mit allen Sinnen - mit dem Stein beschäftigt, verringert sich – praktisch nebenbei - die Distanz, zu dem fremde Material und der ungewohnte Arbeitsweise und es entsteht Raum für neue Ideen.
Ist die Basis einmal hergestellt, steht der Rohstein, wie auch die fertige Skulptur einmal stehen wird und es ergeben sich wieder ganz neue Ansichten. Von den Teilnehmern, die bis zu diesem Punkt noch keine Idee hatten, legt sich ein Großteil in diesem Stadium fest, in welche Richtung ihre Skulptur gehen soll. Es ist aber immer noch nicht unbedingt erforderlich um weiterarbeiten und mit der Formgebung beginnen zu können.