Zimbabwe Skulptur heute
Arbeitsweise

Nachdem der Künstler sich eingehend mit seinem Stein beschäftigt hat, beginnt er diesen mit einem Läuferhammer mit auswechselbaren Spitzen grob zu formen. Feinere Konturen werden im zweiten Arbeitsgang mit Hammer und verschiedenen Meißeln angelegt. Mit den unterschiedlichsten Raspeln und Feilen erhält das Werk dann seinen ersten Schliff. Zum Glattpolieren der Skulptur wird in verschiedenen Schleifgängen Schleifpapier mit Körnungen von 40 bis 1.200 verwendet.

Tengenenge

Um Struktur und Farbe des Steines voll zur Geltung zu bringen, werden die Skulpturen nach dem Schleifen mit farblosem Wachs eingelassen.

Die Arbeiten werden an Holzfeuern erhitzt, um die Poren des Steines zu öffnen.

Anschließend wird mit einem Pinsel in mehreren Durchgängen Wachs aufgetragen und nach dem Erkalten alles Wachs, das nicht in die Skulptur eingedrungen ist, mit einem weichen Lappen abpoliert.

Sämtliche Arbeiten an den Skulpturen werden nach wie vor von Hand verrichtet.

Der Einsatz elektrischer Geräte ist verpönt.

Zwar geben große Bildhauer Arbeiten, wie den endgültigen Schliff und das Polieren der fertigen Skulpturen gelegentlich an Schüler ab. Doch geschieht dies in erster Linie nicht aus Gründen der Bequemlichkeit, sondern überwiegend um den Schülern ein Gefühl für Formen und Gestalten der Meister zu vermitteln.



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