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Basis schaffen

Zum Einsatz kommen hier Hammer und Spitzmeißel, in manchen Fällen kann auch der sogenannte Chasing- oder Brickhammer oder ein Stockhammer verwendet werden. Es ist unwesentlich, ob ein Teilnehmer nun schon auf ein Motiv festgelegt ist oder nicht, mit dem Anlegen der Basis beginnt der körperliche Teil der Arbeit.

Obwohl sehr kraftauswendig haftet dieser Arbeit ein gewisser meditativer Charakter an. Sie kann hochgradig entspannend sein und nicht nur auf wundersame Weise den Kopf frei machen, sondern auch die Phantasie anregen.

Da man sich über eine längere Zeit und auf eine sehr intensive Art und Weise – mit allen Sinnen – mit dem Stein beschäftigt, verringert sich – praktisch nebenbei – die Distanz, zu dem fremde Material und der ungewohnte Arbeitsweise und es entsteht Raum für neue Ideen.

Ist die Basis einmal hergestellt, steht der Rohstein, genauso, wie die vollendete Skulptur einmal stehen wird. Daraus ergeben sich wieder ganz neue Ansichten. Nicht wenige Teilnehmer, die bis dato noch kein Motiv im Kopf hatten, legen sich in diesem Stadium auf eine Richtung fest, in die die Skulptur gehen soll.

Zwingend erforderlich ist dies aber nicht, um weiter arbeiten und mit der Formgebung beginnen zu können.

Into Africa Bildhauer Workshop in Wernsbach
Into Africa Skulpturengalerie Wernsbach
Into Africa Skulpturengalerie Wernsbach